Über eine Staatspleite Griechenlands oder einen Austritt des Landes aus der Euro-Zone wurde gestern laut nachgedacht. Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) zog am Montag als erstes Mitglied der Bundesregierung eine geordnete Insolvenz des Landes in Erwägung. »Um den Euro zu stabilisieren, darf es auch kurzfristig keine Denkverbote mehr geben. Dazu zählt notfalls auch eine geordnete Insolvenz Griechenlands, wenn die dafür notwendigen Instrumente zur Verfügung stehen«, sagte der Vizekanzler der Tageszeitung Die Welt. Seine Einschätzung teilte er auch dem Wirtschafts- und dem Finanzminister Griechenlands in einem Brief mit. Gegenüber der ARD forderte Rösler, ein System automatischer Sanktionen zu etablieren, wenn Reformen nicht umgesetzt würden. Auch ein befristeter Entzug des Stimmrechts in der EU dürfe kein Tabu sein. Rückendeckung bekam er aus der CSU. »Ich bin froh, daß jetzt in den letzten Tagen diese Gedanken auch ausgesprochen wurden«, sagte der Vorsitzende Horst Seehofer. Der CSU-Vorstand in München verabschiedete am Montag einen Leitantrag, in dem ein Ausstieg aus der Währungsunion gefordert wird, wenn Staaten »sich nicht an die gemeinsamen Regeln der Haushaltsdisziplin halten«.
Aus der CDU kam Kritik, Rösler rede die Pleite herbei. Regierungssprecher beteuerten, man wolle die Währungsunion mit allen Mitgliedsstaaten stabilisieren. Die Vorsitzende der Partei Die Linke, Gesine Lötzsch, bezeichnete die Gedankenspiele über eine Staatspleite Griechenlands als »Brandbeschleuniger« für die Euro-Krise. Bundestagsfraktionsvize Ulrich Maurer erklärte, Kanzlerin Merkel stehe »einem Tollhaus vor«.
Der Kurs des Euro reagierte mit erheblichen Verlusten auf die Spekulationen. In der Spitze fiel die Gemeinschaftswährung auf rund 1,35 Dollar, den tiefsten Stand seit Februar. Innerhalb von drei Handelstagen hat der Euro damit mehr als fünf US-Cent eingebüßt– der größte Kurssturz seit der Einführung an den Finanzmärkten 1999. (dapd/reuters/jW)
....nicht nur der Rösler spekuliert über eine Pleite Griechenlands, alle Zeitungen, sämtliche TV-Sender scheinen nur noch dieses Thema zu kennen, für mich ist das pure Heuchelei jemanden retten zu wollen den man in Wirklichkeit garnicht mehr haben will und das Gejammer der Banken man kann es garnicht mehr hören, behandelt man etwa so einen Freund in dem man ihn nur immer weiter droht und erpresst und wo man die Regierung zwing gegen das eigene Volk vorzugehen, also ich würde nicht mal einen Hund so behandeln, die Griechen haben den Fehler gemacht sich überhaupt erst retten zu lassen, nun hängen sie am Tropf und können nur noch zusehen wie ihr Land ausgeplündert wird,Griechenland ist doch längst zum Spielball von Banken geworden und die Banken sind dabei ganz Europa zu spalten und in Abhängigkeit zu bringen..........., Geber und Nehmer was denkt ihr wohl wie lange das gut geht, wir werden am Ende alle Verlierer sein denn das Kapital gewinnt am Ende immer........
Lasst euch nicht verarschen, wir haben keine Eurokrise es ist lediglich eine Bankenkrise und mehr nicht!
Quelle:
http://www.jungewelt.de/2011/09-13/053.php